adidas Urban Art Guide
Die Stadt ist eine Galerie. Der adidas Urban Art Guide ist der Katalog. Mit der Urban Art hat die Kunst die Galerien verlassen. Ihre Figuren bevölkern den gesamten Stadtraum. Gerade in einer jungen und internationalen Stadt wie Berlin begegnen sie einem auf Schritt und Tritt wie eine zweite Bewohnerschaft.
Aber wer erfasst, ordnet und kommentiert diese hochdynamische Kunst, die sich ständig neu erfindet und immer wieder auslöscht? Was Kataloge für die Galerienkunst leisten, will der adidas Urban Art Guide für die Kunst auf der Straße anbieten - ein verlässlicher Führer, der die Augen öffnet, das Verständnis schärft und den Spaß an der Urban Art verdichtet.
Die Redaktion des Urban Art Guide sitzt in Berlin. In dieser Stadt muss man einfach Begeisterung für die Malerei an den Wänden entwickeln. Und Neugier: Was sind das für Künstler, wie gehören sie zusammen, welche Stile prägen sich aus? Aus dieser Neugier ist die Idee zum Urban Art Guide entstanden. Ein Projekt muss her, das die Fragen gezielt beantwortet - und zwar gleich an Ort und Stelle. Ein mobiler Führer, ein Katalog für die Straßen Berlins, der größten Galerie der Stadt. Der adidas Urban Art Guide schickt euch einen Eintrag zu dem Kunstwerk, vor dem ihr gerade steht, direkt auf euer iPhone. Er bietet Informationen zu den Künstlern, zum Werk und stellt Querbezüge her. In enger Zusammenarbeit mit Künstlern aus der Urban Art, aber auch klassischen Kunstgeschichtlern entsteht so nicht nur ein Katalog, sondern ein umfassendes und permanent aktualisiertes Archiv zur Urban Art. So schnelllebig und vergänglich die Urban Art ist, so beständig sind die Einträge im adidas Urban Art Guide. Wenn die Kunstwerke längst von den Wänden verschwunden sind, verwittert oder mutwillig entfernt, dann bleiben sie weiterhin auf der Website des Guide dokumentiert. Der Guide begleitet nicht nur den Jetzt-Zustand der Urban Art, er hält auch dessen Geschichte fest.
Und der adidas Urban Art Guide setzt auf Interaktivität, um den rasanten Veränderungen der Urban Art gerecht zu werden. Ihr habt ein neues Kunstwerk in den Straßen gesehen? Fotografiert es und schickt es an den Urban Art Guide. Die Redaktion checkt es dann gegen. Denn der adidas Urban Art Guide reagiert nicht nur schnell und flexibel, er setzt auch auf maximale Zuverlässigkeit - und steht jederzeit bereit.
Die Aufgabe von adidas
Nicht nur im HipHop spielt adidas seit den Anfängen eine zentrale Rolle, wie Run DMC mit ihrem Welthit „My Adidas" klargestellt haben. Auch im HipHop-verwandten Graffiti baut man auf die drei Streifen. Im Film „Wildstyle", dem bis heute wichtigsten Dokument über die frühe HipHop- und Graffiti-Szene in New York, steigen die Sprayer genauso wie die Breaker und Rapper in ihre Adidas.
Die Marke selbst hat sich schon früh von dieser Kultur inspirieren lassen. Der Adicolor von 1985 forderte dazu auf, seinen Schuh als U-Bahn-Waggon zu verstehen und ihn im Wildstyle-Stil, mit Bubble Letters oder einfach einem Throw Up zu bemalen. Costumizing ganz im Graffiti-Sinne.
Zum Relaunch des Adicolor 2006 in Berlin hing adidas nicht nur weiße Plakatwände auf, die zur Bemalung freigegeben waren. Sie initiierten auch das Adicolor Studio, in dem Urban Artists wie Fafi, Toy2R, Todd McFarlane oder Artoo arbeiten und ausstellen konnten.
Besonders der jungen Kultur um Independent-Musik, HipHop und Urban Art, die adidas so stark für sich vereinnahmt hat, will die Marke etwas zurückgeben. Parallel zum Engagement beim Urban Art Guide hat adidas beispielsweise den opulenten Fotoband „The World Is ... Yours" mit Musiker-Porträts des Fotografen Lawrence Watson herausgebracht.
Mit dem Urban Art Guide setzt adidas seine Tradition fort und engagiert sich für eine der lebendigsten und einflussreichsten Jugendkulturen der Welt.